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	<title>Kommentare f&#252;r Schrankenlos e.V. - WeltladenCafé</title>
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	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:33:28 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu [Diskussion] der IRAN ergrünt&#8230; hoffentlich! von J.L.</title>
		<link>http://www.schrankenlos-ndh.de/2010/01/diskussion-der-iran-ergrunt-hoffentlich/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>J.L.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:15:44 +0000</pubDate>
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		<description>Reden ...auch und über das Deutsche (Mit-)Wirken!?
Die Meldungen über die blutigen Niederschlagungn gehen um die Welt. Doch die wenigsten Fragen sich, woher kommt das Material, die Schlagstöcke, die Waffen, die Geschosse, die Technik. - Es ist wichtig die Opposition, die sich selbstnennende "grüne Bewegung", zu unterstützen. Doch, wie?

Und genau da kommen Länder und Betriebe aus der Industrie ins Spiel. Unzählige Firmen statten solch einen Repressionsapparat erst aus und versetzen ihn somit mit in die Lage Repression und Gewalt auszuüben. Auch deutsche Firmen!

Es sollte sich die Diskussion und der Protest nicht nur allein um die Situation im Iran drehen. Der Protest sollte sich gegen das Regime im Iran wie gegen (deutsche) Firmen richten, die den Repressionsapparat des fundamentalistischen Regimes im Iran mit Technik und Ausrüstungsgegenständen versorgen. Als Beispiele dafür seien u.a. Siemens-Nokia und Mercedes-Benz, die Überwachungssoftware bzw. Polizeifahrzeuge an das Regime geliefert haben, genannt.

Der Tonfa, den die Paramilitärischen Einheiten verwenden, um jungen Studentinnen und Studenten die Nieren zu Matsch zu hauen, wird in einem idyllischen Ort im Niedersächsischen gefertigt. Sollte Tränengas notwendig sein, setzt der selbstbewußte Revolutionsgardist die Gasmaske der Lübecker Firma Dräger auf. Auch das neue Softwaretool von Nokia-Siemens-Networks ist praktisch: Auf Knopfdruck stört es das Versenden von Kurzmitteilungen per Handy, um die weitere Koordination der „Störer“ zu verhindern.

Auch diese Fakten sollten bei solch einem Abend und bei den generellen Protesten mitbedacht werden.

Wenn Arbeiterinnen und Arbeiter, Jugendliche, Studentinnen und Studenten im Iran auf die Straße gehen, dann gilt diesen Leuten unsere Solidarität. Doch mensch sollte sich klarmachen, daß ihr Kampf für Gewaltenteilung, Trennung von Staat und Kirche, Meinungsfreiheit und freie Wahlen notwendig ist.

Nach wie vor ist Deutschland einer der wichtigsten westlichen Haupthandelspartner des Iran, und neben Medikamenten und Babynahrung liefern deutsche Betriebe ebenso Elektroschocker für die Folterknäste und Uranzentrifugen für den Bombenbau, wie eben Tonfas, Gasmasken oder Waffen der dt. Firma "Heckler &amp; Koch".

Siemens hält in seinem Teheraner Trainingscenter unbeirrt Kurse in »Gas Chromatography« ab, eine Technik, die auch bei der Anreicherung von Uran Anwendung findet und den iranischen Griff nach der Bombe erleichtert.

Die Lübecker Firma Dräger, die ihre Produktlinie für den militärischen Einsatz auf ihrer Internetseite mit dem Slogan »Supporting you, whereever the action is« bewirbt, liefert wie in so viele Krisenregionen Atemschutzgerät in den Iran, die dann die Revolutinsgarden auf Demos tragen.

Das ALLES sollte ebenso Raum in einer Diskussion um die "grüne Bewegung im Iran einnehmen!!!

Ich wünsche gutes Gelingen für den Abend ...leider werde ich nicht anwesend sein können. Freu mich aber über einen Artikel, der den Abend evtl. kurz wiedergibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Reden &#8230;auch und über das Deutsche (Mit-)Wirken!?<br />
Die Meldungen über die blutigen Niederschlagungn gehen um die Welt. Doch die wenigsten Fragen sich, woher kommt das Material, die Schlagstöcke, die Waffen, die Geschosse, die Technik. - Es ist wichtig die Opposition, die sich selbstnennende &#8220;grüne Bewegung&#8221;, zu unterstützen. Doch, wie?</p>
<p>Und genau da kommen Länder und Betriebe aus der Industrie ins Spiel. Unzählige Firmen statten solch einen Repressionsapparat erst aus und versetzen ihn somit mit in die Lage Repression und Gewalt auszuüben. Auch deutsche Firmen!</p>
<p>Es sollte sich die Diskussion und der Protest nicht nur allein um die Situation im Iran drehen. Der Protest sollte sich gegen das Regime im Iran wie gegen (deutsche) Firmen richten, die den Repressionsapparat des fundamentalistischen Regimes im Iran mit Technik und Ausrüstungsgegenständen versorgen. Als Beispiele dafür seien u.a. Siemens-Nokia und Mercedes-Benz, die Überwachungssoftware bzw. Polizeifahrzeuge an das Regime geliefert haben, genannt.</p>
<p>Der Tonfa, den die Paramilitärischen Einheiten verwenden, um jungen Studentinnen und Studenten die Nieren zu Matsch zu hauen, wird in einem idyllischen Ort im Niedersächsischen gefertigt. Sollte Tränengas notwendig sein, setzt der selbstbewußte Revolutionsgardist die Gasmaske der Lübecker Firma Dräger auf. Auch das neue Softwaretool von Nokia-Siemens-Networks ist praktisch: Auf Knopfdruck stört es das Versenden von Kurzmitteilungen per Handy, um die weitere Koordination der „Störer“ zu verhindern.</p>
<p>Auch diese Fakten sollten bei solch einem Abend und bei den generellen Protesten mitbedacht werden.</p>
<p>Wenn Arbeiterinnen und Arbeiter, Jugendliche, Studentinnen und Studenten im Iran auf die Straße gehen, dann gilt diesen Leuten unsere Solidarität. Doch mensch sollte sich klarmachen, daß ihr Kampf für Gewaltenteilung, Trennung von Staat und Kirche, Meinungsfreiheit und freie Wahlen notwendig ist.</p>
<p>Nach wie vor ist Deutschland einer der wichtigsten westlichen Haupthandelspartner des Iran, und neben Medikamenten und Babynahrung liefern deutsche Betriebe ebenso Elektroschocker für die Folterknäste und Uranzentrifugen für den Bombenbau, wie eben Tonfas, Gasmasken oder Waffen der dt. Firma &#8220;Heckler &amp; Koch&#8221;.</p>
<p>Siemens hält in seinem Teheraner Trainingscenter unbeirrt Kurse in »Gas Chromatography« ab, eine Technik, die auch bei der Anreicherung von Uran Anwendung findet und den iranischen Griff nach der Bombe erleichtert.</p>
<p>Die Lübecker Firma Dräger, die ihre Produktlinie für den militärischen Einsatz auf ihrer Internetseite mit dem Slogan »Supporting you, whereever the action is« bewirbt, liefert wie in so viele Krisenregionen Atemschutzgerät in den Iran, die dann die Revolutinsgarden auf Demos tragen.</p>
<p>Das ALLES sollte ebenso Raum in einer Diskussion um die &#8220;grüne Bewegung im Iran einnehmen!!!</p>
<p>Ich wünsche gutes Gelingen für den Abend &#8230;leider werde ich nicht anwesend sein können. Freu mich aber über einen Artikel, der den Abend evtl. kurz wiedergibt.</p>
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